


St. Anton ist die sportliche Seite des Arlbergs: 301 Pistenkilometer, über 200 Kilometer Tiefschneeabfahrten und ein vollständig verbundenes Skigebiet von St. Anton über Lech und Zürs bis Warth-Schröcken.
▪ 301 Pistenkilometer ohne Skigebietswechsel – Ski Arlberg verbindet St. Anton, St. Christoph und Stuben mit Lech, Zürs und Warth-Schröcken.
▪ Besonders stark für gute Skifahrer – lange rote und schwarze Abfahrten, anspruchsvolles Gelände und über 200 Kilometer Tiefschneevarianten machen St. Anton ausgesprochen sportlich.
▪ Große Skirunden statt immer derselbe Berg – beim 85 Kilometer langen RUN of FAME könnt Ihr praktisch das gesamte Skigebiet vom Rendl bis nach Warth durchqueren.
▪ Skifahren und Après-Ski – St. Anton verbindet eines der größten Skigebiete der Alpen mit einem lebendigen Ort, bekannten Après-Ski-Lokalen und viel Auswahl am Abend.
| Skigebiet | Ski Arlberg |
| Pisten | 301 km |
| Bergbahnen & Lifte | 85 |
| Höhe | 1.304–2.811 m |
| Tiefschneeabfahrten | über 200 km |
| Skiregionen | St. Anton–St. Christoph–Stuben, Lech–Oberlech–Zürs, Warth-Schröcken |
| Höchster Punkt | Valluga, 2.811 m |
| Große Skirunde | RUN of FAME, 85 km |
| Für gute Skifahrer | besonders große Auswahl |
| Für Freerider | eines der bekanntesten Reviere der Alpen |
| Für Freestyler | Stanton Park am Rendl |
| Charakter | groß, sportlich & vielseitig |
Wer in St. Anton Skiurlaub macht, ist längst nicht auf die Berge unmittelbar über dem Ort beschränkt. Mit der Verbindung über St. Christoph, Stuben und die Flexenbahn gehört St. Anton zum vollständig verbundenen Ski Arlberg mit 301 Pistenkilometern und 85 Liften und Bergbahnen.
Ihr könnt morgens in St. Anton starten und auf Ski bis nach Lech, Zürs, Schröcken oder Warth fahren. Damit gehört Ski Arlberg zu den Skigebieten, in denen die Größe nicht nur auf dem Pistenplan steht, sondern tatsächlich für große Tagestouren genutzt werden kann.
Galzig, Gampen und Kapall – der klassische St. Anton-Skitag
Direkt von St. Anton führen die Bahnen hinauf Richtung Galzig, Gampen und Kapall. Hier liegt ein großer Teil der klassischen Abfahrten rund um den Ort.
Das Gelände ist abwechslungsreich und teilweise anspruchsvoll. Gute Skifahrer finden lange rote und schwarze Pisten, während es natürlich auch leichtere Abfahrten gibt.
St. Anton ist deshalb keineswegs nur für Experten geeignet. Wer allerdings hauptsächlich ein kleines und sehr übersichtliches Anfängergebiet sucht, findet am Arlberg und anderswo passendere Alternativen.
Rendl – die andere Seite von St. Anton
Auf der gegenüberliegenden Talseite erschließt die Rendlbahn einen eigenen Teil des Skigebiets. Der Rendl bringt zusätzliche Abwechslung und beherbergt mit dem Stanton Park auch den Freestyle-Bereich von St. Anton.
Für einen längeren Skiurlaub ist diese Aufteilung praktisch: Ihr müsst nicht jeden Tag in dieselbe Richtung starten.
Valluga – hinauf bis auf 2.811 Meter
Über Galzig und Vallfagehr gelangt Ihr Richtung Valluga. Mit 2.811 Metern liegt hier der höchste Punkt von Ski Arlberg.
Die Höhenlage und durchschnittlich große Mengen Naturschnee tragen zur Schneesicherheit des Arlbergs bei. Gleichzeitig beginnt hier hochalpines Gelände, für das St. Anton bei erfahrenen Skifahrern und Freeridern bekannt ist.
Über 200 Kilometer Tiefschnee – Freeriden gehört zu St. Anton
Kaum ein klassischer österreichischer Skiort ist so eng mit Tiefschnee und Freeriden verbunden wie St. Anton. Zusätzlich zu den präparierten Pisten weist Ski Arlberg mehr als 200 Kilometer Tiefschneeabfahrten und Varianten aus.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jede dieser Abfahrten einfach gefahren werden sollte. Hochalpines Gelände verlangt Erfahrung und die richtige Sicherheitsausrüstung; je nach Route ist ein ortskundiger Guide sinnvoll.
Für erfahrene Freerider ist diese enorme Auswahl trotzdem eines der stärksten Argumente für St. Anton.
RUN of FAME – 85 Kilometer durch Ski Arlberg
Wer lieber auf präparierten Pisten Kilometer sammelt, kann sich an den RUN of FAME machen. Die Skirunde führt über 85 Kilometer und rund 18.000 Höhenmeter durch große Teile von Ski Arlberg.
Von St. Anton und Rendl geht es über Stuben und Zürs nach Lech, weiter Richtung Schröcken und Warth – und wieder zurück.
Ihr müsst die Runde natürlich nicht komplett fahren. Gerade die Möglichkeit, während einer Skireise immer wieder andere Teilbereiche des Arlbergs anzusteuern, macht das Gebiet so abwechslungsreich.
Und nach dem Skifahren?
St. Anton ist kein ruhiger kleiner Skiort. Après-Ski gehört zur Identität des Ortes, und nachmittags und abends gibt es zahlreiche Bars, Restaurants und Lokale.
Wer tagsüber sportlich Ski fahren und danach noch etwas erleben möchte, ist hier deshalb ziemlich richtig.
Wer dagegen vor allem Ruhe, einen kleinen Ort und entspannte Genusspisten sucht, muss St. Anton nicht wählen – auch innerhalb des Arlbergs gibt es dafür passendere Ausgangspunkte.
Für wen passt St. Anton besonders gut?
St. Anton spielt seine Stärken vor allem bei guten und sportlichen Skifahrern aus. 301 Pistenkilometer, große Skirunden und das außergewöhnlich umfangreiche Freeride-Gelände bieten auch nach mehreren Skitagen noch reichlich Auswahl.
Anfänger und Familien finden ebenfalls passende Pisten. Wer aber hauptsächlich wegen leichter, übersichtlicher Familienabfahrten in den Skiurlaub fährt, nutzt einen großen Teil dessen, was St. Anton besonders macht, wahrscheinlich gar nicht.